FAQ

(Frequently Asked Questions)

Hier werden häufig gestellte Fragen direkt beantwortet.
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0. Was ist den überhaupt der Vorteil von Tablet-Computern in der Schule?

Zu nächst einmal, denken die meisten als erstes daran, mit einem Stift das, was andere in ihre Hefte schreiben, auf dem Tablet-Computer mitzuschreiben. Dies ist sicherlich richtig, aber nur ein Vorteil von vielen. So können zum Beispiel auch bei kleinen Gruppenarbeiten schnell eindrucksvolle PowerPoint-Präsentationen mit hochauflösenden Bildern bzw. beeindruckenden Diagrammen und Statistiken erstellt werden, die nachher auf dem ActiveBoard interaktiv präsentiert werden können. Hinzu kommt der Verzicht auf schwere Schulmaterialien, aber auch die Synchronisation zwischen Smartphone, Tablet und Notebook, wodurch man immer alle Materialien dabei hat, ebenso wie viele weitere tolle Möglichkeiten, wie leistungsfähige Mathematikprogramme usw. "Die Möglichkeiten eines Tablet-Computers in der Schule sind praktisch grenzenlos.", so OS, Gleichstellungsbeauftragter der SI, und begeisterter Nutzer eines Acer One 2-in-1.

 

Weitere Informationen hierzu, gibt es hier:


1. Auf welches System setzt die Schülerinitiative?

 Auf gar keins. Jedes Betriebs- und Ökosystem hat seine Vor- und Nachteile.
„Um die Individualität zu wahren und einen gesunden Wettbewerb zwischen den Ökosystemen zu ermöglichen, darf keiner zur Benutzung eines bestimmten Betriebssystems gezwungen werden.“ so LL
Auch äußerte sich hierzu: „Jedes Betriebssystem hat seine Vor- und leider auch seine Nachteile. Was am besten zu einem passt, muss jeder für sich entscheiden.“
Grundsätzlich kann man allerdings sagen, dass Tablet-Computer mit Android- bzw. iOS-Betriebssystem etwas günstiger sind, als Geräte mit Windows. Bei letzterem hat man aber den Vorteil, dass diese dank vollwertigem Betriebssystem, Tastatur und vielen verfügbaren Programmen deutlich mehr Möglichkeiten bieten, und somit in der Schule nicht nur den Block ersetzten können.

2. Auf was sollte man beim Kauf eines Tablet-Computers für die Schule achten?

Vor allem sollte man darauf achten, dass der Tablet-Computer mit einem aktiven Eingabestift kompatibel ist, wie zum Beispiel dem Apple Pencil fürs iPad oder dem Surface Stift für das Surface Pro. Diese aktiven Eingabestifte haben den großen Vorteil, dass sie gesondert vom Finger auf dem Touchscreen erkannt werden, und somit auch das Ablegen der Hände beim gleichzeitigen Schreiben ohne Fehleingaben ermöglichen. Zudem verfügen diese Stifte meistens über eine Druckstufenerkennung, sodass ein natürlicheres Schreiben möglich ist. Einige Stifte können sogar den Neigungswinkel zum Display erkennen.
Beispiele für Tablet-Computer mit einem aktiven Stylus sind das Apple iPad 2018 (6. Gen.) das iPad Pro, das Google Pixel C, das Microsoft Surface Pro oder das Eve V.
Achtung!: Die Stifte sind in der Regel nur mit dem dafür bestimmten Tablet-Computer kompatibel, also am Besten den Original-Stift des jeweiligen Herstellers kaufen. Zudem sollte man beim Kauf eines iPads darauf achten, ein iPad 2018 (6. Gen) oder ein iPad Pro zu kaufen. Das Vorgänger iPad 2017 (5. Gen) wird gelegentlich, genauso wie das iPad 2018, einfach nur als "iPad" deklariert, und häufig zum selben Preis angeboten. Dieses ist allerdings nicht mit dem Stift kompatibel.

3. Ich habe einen alten Tablet-Computer (zum Beispiel ein iPad Air oder ein Google Nexus 9). Kann ich den auch benutzen?

Nein. Ein solcher Tablet-Computer ist nicht mit der Doktrin der SI zu vereinen, und ist somit verboten zu benutzen.


4. Brauche ich noch spezielles Zubehör?

Im Alltag hat es sich erwiesen, dass neben dem Stift auch eine Tastatur bzw. eine Schutzhülle sinnvoll ist. Vor allem bei Präsentationen erweist sich auch eine Tastatur als nützlich. Einige Tablet-Computer, wie zum Beispiel das iPad Pro von Apple, das Surface Pro der Firma Microsoft oder das Eve V sind mit einer andockbaren Tastatur erhältlich, sodass sich diese leicht zu einem Notebook verwandeln lassen. Ansonsten empfiehlt sich die Verwendung einer Bluetooth-Tastatur.

Bild:  Urheber: Munzimus Octavius  Quelle: Wikimedia Commons  Lizenz: CC BY 3.0


5. Erlauben alle Lehrer die Benutzung von Tablet-Computern?

 Aktuell sprechen wir noch mit Lehrerinnen und Lehrern und der Schulleitung, um eine einheitliche Regelung für alle Schülerinnen und Schüler zu etablieren.

"Einzelregelungen sind nicht effektiv. Um das komplette potential der Tablet-Computer-Nutzung auszuschöpfen, brauchen wir eine Regelung, auf die sich alle Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Hittfelds verlassen können.", so TH, Teachers Communication Manager und Vize-Leiter der Aktion ZENKER auf der 2. Tagung unseres Projektes.

Bild:  Urheber: matt buchanan  Quelle: Wikimedia Commons  Lizenz: CC BY 2.0


6. Lenkt so ein Tablet-Computer nicht vom Unterricht ab?

Nein.


8. Welchen Tablet-Computer nutzt Ihr denn?

Verschiedene. Einige Mitglieder des ZK verwenden ein iPad 2018, andere ein Surface Pro, wieder andere den Surface Laptop. Alle Geräte haben Ihre Vor- und Nachteile.

 begründet seine Gerätewahl wie folgt „Der Vorteil meines Surface Pro ist nicht nur der große Bildschirm, sondern auch das vollwertige Windows 10 Pro. Somit kann ich auch umfangreiche Präsentationen oder Video-Projekte für den Unterricht erstellen. Auch die Tastatur mit der ich mein Gerät leicht in ein vollwertiges Notebook verwandeln kann, hilft mir zum Beispiel wenn ich einen längeren Text schreiben muss."

 

Teachers communication Manager TH hingegen, nutzt das iPad 2018: „Das iPad 2018 hat neben einem riesen Preis auch einen riesen Vorteil: es ist nämlich iOS vorinstalliert! Zudem ist es, im Gegensatz zum Preis, sehr klein und sehr leicht. Dadurch habe ich mein iPad immer dabei, zum Beispiel in der Bahn oder im Club. Durch meine Kopfhörer mit "Noise Cancelling" ist auch immer für eine angenehme Lern-Atmosphäre gesorgt.“

 

JH nutzt hingegen das Surface Laptop von Microsoft. „Der Vorteil ist die gehobene Leistung und die vollwertige Notebook-Tastatur mit Alcantara-Beschichtung, wie im Auto meiner Eltern.“, begründet JH wiederum seine Wahl.

 

Auch die anderen Mitglieder des ZK sind digital bestens ausgerüstet.


9. In anderen Staaten der Welt, wie zum Beispiel im China zählt der Tablet-Computer in Schulen angeblich bereits zum Alltag. Wieso ist man in Deutschland noch nicht so weit?

China ist Deutschland in dieser Sache voraus. Doch für den Einsatz eines Tablet-Computers im Unterricht kämpft die SI ja gerade.


10. Wieso eigentlich Tablet-Computer und nicht Chromebook, wie zum Beispiel in den USA?

Ein Tablet-Computer bietet viel mehr Möglichkeiten, zum Beispiel Stiftunterstützung. Dadurch ist es möglich, den Tablet-Computer im Unterricht zu nutzen, während der Unterricht noch analog gestaltet wird und die Mitschülerinnen und Mitschüler Ihre Aufgaben mit Stift, Papier und Zettelwirtschaft sowie vergessenen Hausaufgaben machen. "Als Facilty-Manager gehört es zwar zu meinen natürlichen Trieben ein Chromebook zu benutzen, aber der ganze vorinstallierte Google-Schrott überfordert selbst mich.", so JH.


11.  Ich lese hier die ganze Zeit von eigenen Geräten. Wollt ihr denn gar nicht, dass die Schule Tablet-Computer für die Schüler bereitstellt?

 Nein, das wollen wir nicht.

„Die ‚Bring-your-own-Device-Methode (BYOD-Methode)‘ hat immense Vorteile gegenüber Einheits-Schultablets.“ so LL, denn eigene Tablets kann man mit nach Hause nehmen und man entwickelt ein Eigentumsgefühl, welches Vandalismus an seinen eigenen Geräten verhindert.

Wer schonmal an einem Schul-PC arbeiten musste, kann sich vorstellen, wie solche Schul-Tablets wären. „Leider können die von der Schule bereitgestellten Laptops und Computer nicht überzeugen. Sie sind langsam und ein Kindersicherheitsfilter blockiert alle Internetseiten - nur nicht die Schulhomepage. Auch ist der Ladezustand oft unbefriedigend. Allerdings bieten sie mit vorinstallierten Programmen wie GeoGebra und LibreOffice Ansätze zu tollen Möglchkeiten, würden nicht immer Tasten der Tastatur entfernt sein“ antwortet auch JL. Abhilfe schafft hier die Anschaffung eines Tablet-Computers mit vollwertigem Windows-Betriebssystem, da hier auch alle Programme und Apps der Schulnotebooks installiert werden können.


12. Welches Programm könnt ihr für Präsentationen empfehlen?

 Grundsätzlich sollte jeder auf seinen eigenen Erfahrungen vertrauen. Während J-LD Plakate und Overheadprojektor nutzt, ist  von PowerPoint, das er für Präsentationen wie Schtzngrmm - das Lebenswerk des Ernst Jandl oder Kirche IM Realsozialismus nutzt, begeistert: „Super sind die vielen Funktionen, wie das schnelle erstellen von anspruchsvollen Diagrammen. Hinzu kommen die fast unendlichen Gestalltungsmöglichkeiten, die ganzen Vorlagen un das sehr einfach zu bedienende Interface. Allerdings ist es kostenpflichtig. Dennoch handelt es sich hier um eine lohnenswerte Investition“.

TLH, begeisterter Mac-Nutzer setzt auch auf PowerPoint: "Es ist super für meinen Mac optimiert, und die Live-Bearbeitung mit anderen Gruppenmitgliedern funktioniert plattformübergreifend und ist sehr zuverlässig. Ich habe ursprünglich auch mal Keynote von Apple benutzt, aber für meine viel gelobten Präsentationen gebe ich dann auch mal gerne etwas Geld aus und setzte auf ein hochwertiges Programm anstatt vorinstallierter Freeware."

Auch JH, nutzt auf seinem Surface Laptop begeistert PowerPoint: "Über PowerPoint kann ich bequem und komfortabel mit mehreren Leuten parallel und live an einer Präsentation arbeiten. Dadurch ist es problemlos möglich, innerhalb von wenigen Minuten tolle Präsentationen zu gestallten."


13. Kann ich die Dateien von meinem Tablet-Computer auch mit meinem Smartphone / PC synchronisieren?

Das kommt auf das verwendete Programm an. OneNote von Microsoft zum Beispiel, synchronisiert die Daten über die OneDrive-Cloud, womit die Dateien auf alle Geräte (vorausgesetzt es läuft Windows, Windows Phone, Symbian, MacOS X, iOS, Android, SailfishOS, Sinalco Zero, Linux oder RedStarOS auf dem entsprechenden Gerät).

Natürlich gibt es auch noch andere Programme, bei denen dies problemlos möglich ist.


Der FAQ-Bereich wird durch die Mitglieder ständig erweitert.

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